Seit Herbst 2002 sind wir glückliche Dosenöffner!

Puschel hat bereits einiges mit uns erlebt. Da war z. B. der Umbau unseres Hauses 2003, den Puschel genauestens überwachte, die Handwerker konnten keinen Schritt ohne Puschel's Begleitung tun, nur wenn es zu laut wurde, hat sie sich verzogen. Bis zu dem Zeitpunkt bewohnten wir im Haus nebenan eine Oberwohnung und Puschel hatte Freigang in unserer Strasse vor dem Haus. Nach dem Umbau und Umzug im Sommer 2003 musste Puschel sich daran gewöhnen, nicht mehr auf die Strasse zu gehen, sondern hatte Freigang hinter dem Haus im Garten. Wir staunten nicht schlecht, als wir Puschel dann eines Tages doch vor dem Haus sitzend vorfanden. War sie nicht durch die ganzen Gärten der Reihenhäuser über die Nebenstrasse wieder vor das Haus gekommen! Irgendwann blieb sie dann aber im Garten und ging nicht mehr auf die Strasse. Als im Herbst 2004 unser Merlin dazukam, stand fest, dass der Garten so abgesichert werden musste, dass die Katzen sich nicht mehr davonmachen konnten. Das dauerte allerdings noch ein paar Monate und vorher, im Februar 2005, lief uns unser Tommi zu. Wäre das Grundstück bereits eingezäunt gewesen, hätte Tommi uns nicht gefunden. Im Juli 2007 kamen dann Arthus und Gwennie zu uns und im Oktober 2007 Max. Da war das halbe Dutzend komplett. Die Geschichten jeder einzelnen Katze erzählen unsere Katzen auf ihren eigenen Seiten: Puschel - Merlin - Tommi - Arthus - Gwennie - Max.

Für uns ist es selbstverständlich, dass alle unsere Katzen gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen, Leukose und Tollwut geimpft sind. Die Impfungen gegen FIP sind wegen der Wirksamkeit noch umstritten, deshalb lehnt unsere Tierärztin diese Impfung ab. Gegen Katzen-HIV gibt es leider auch noch keine Impfung. Flöhen und Würmern wird von uns natürlich auch regelmässig vorgebeugt, auch sind alle unsere Katzen kastriert.

Und doch waren unsere Katzen im Herbst letzten Jahres leider von Flöhen befallen.  Die Ursache  dafür  ist nicht so genau nachzuvollziehen. Möglich, dass  Arthus die Flöhe mitgebracht hat, da in der Zucht, aus der er kommt, Halbjahresspritzen gegen Flöhe eingesetzt werden. Diese Spritzen wirken wie eine Antibabypille für Flöhe, d.h., die Flöhe vermehren sich nicht, aber wenn die Wirkung der Spritze nachlässt, vermehren sich auch die Flöhe wieder und wir hatten nicht rechtzeitig die Pipetten gegeben. Möglich auch, dass Gwennie die Flöhe mitgebracht hat, denn sie lässt sich bis heute noch nicht anfassen und wird per Tablette entfloht. Diese Tabletten wirken aber nur für einen Tag und so könnten sich doch Larven entwickelt haben. Jetzt haben wir Gwennie öfter mal eine Tablette unters Futter gemischt und die anderen Katzen regelmässig mit Pipetten versorgt. In allen Räumen wurde gründlich gesprüht und auf nicht waschbare Sachen wurde ein Flohpulver gestreut, es hat geholfen - wir waren die lästigen Mitbewohner endlich los.

Unser Haushalt besteht nun nur noch aus 2 Personen (meinen Mann und mich) und 6 Katzen, da unser Sohn im November 2008 mit seiner Freundin in eine eigene Wohnung gezogen ist. Deshalb haben wir nur noch 4 Hände zum Streicheln. Räumlichkeiten sind genug vorhanden, sodass sich unsere Katzen auch mal aus dem Weg gehen können. Bei uns findet man: 1 Kratzbaum im Wohnzimmer, 1 Kratzbäume und ein Katzenklo (KaKlo) im ersten Schlafzimmer, 1 Kratzbaum und KaKlo im zweiten Schlafzimmer, zwei KaKlo's im Treppenhaus und ein's im Keller. Zwei Heizkörperhängematten, diverse Kuschelhöhlen und Liegeplätze  sind ebenfalls überall im Haus verteilt. Vom Treppenhaus aus können unsere Katzen durch eine Katzenklappe in den Keller und von dort durch eine Katzenklappe in der Kellertür in den 200 qm grossen, katzenausbruchsicheren Garten. Nachts sind unsere Katzen im Haus, die Katzeklappe nach draussen ist dann geschlossen. Im Frühjahr und Sommer haben wir allerdings jeden Abend das Problem, dass die Katzen nicht reinkommen wollen. Es kann durchaus 23:00 / 24:00 Uhr werden, bis endlich alle drinnen sind. Und am Morgen gegen 05:00 / 06:00 Uhr geht das Gemaunze los, dann wollen sie endlich wieder raus. Nun, man gewöhnt sich mit der Zeit daran, spät ins Bett zu kommen und früh morgens den Katzen die Türen zu öffnen, um sich dann noch einmal für ein halbes Stündchen in die Federn zu kuscheln.

Unsere 6 Fellnasen bestimmen also vorwiegend unser Leben und das ist auch ok für uns.

 

 

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