22.11.2013

Es ist viel passiert seit August. Puschel's T4-Wert liegt nun noch bei 5, also fast im Normbereich. Die Leberwerte haben sich leider noch nicht verbessert. Inzwischen war unser Tommi schwer erkrankt und wir befürchteten schon, dass er uns für immer verlässt. Er litt an einer schweren Anämie, deren Ursache nicht ermittelt werden konnte. Die Blutwerte waren so dramatisch, dass es unmöglich war, ihn in Narkose zu legen, um eine Blutübertragung zu machen. Er konnte nur symptomatisch behandelt werden. Die erste Kortison-Spritze schlug leider nicht an und er wurde von Tag zu Tag schwächer, fraß kaum noch und konnte sich zuletzt nicht mehr auf seinen Beinen halten. Er bekam Aufbauspritzen, Antibiotika, Vitamin B - alles vergebens. Zudem machte sich sein Herzasthma schwer bemerkbar und es bildete sich ständig Wasser in der Lunge. Entwässerungsspritzen halfen immer nur kurzzeitig. Dann versuchte unsere TÄ es mit einer anderen Sorte Kortison und siehe da, es ging Schritt für Schritt bergauf. Er fing wieder an zu futtern und erholte sich langsam. Inzwischen ist er ziemlich fit, wird schon wieder frech und tobt und spielt, geht mit den anderen Katzen in den Garten, schmust wie ein Weltmeister und vor allem frisst er wieder ordentlich. Er bekommt jetzt täglich 5 mg Dimazon neben den 2,5 mg Fortekor, die er schon seit Jahren einnehmen muss. Tommi ist Mitte diesen Jahres 9 Jahre alt geworden und wir hoffen inständig, dass unser kleiner Charmeur uns nun noch lange erhalten bleibt.

Gwennie ist wegen der Renovierung des Schlafzimmers inzwischen auch umgezogen und erkundet das Haus. Anfassen lässt sie sich noch immer nicht, aber wir hoffen, dass sie bis zu Beginn des Frühjahres soweit ist, dass sie evtl. auch mit in den Garten geht. Die kleine Katzendame wird ein bisschen mutiger, aber wenn unser Merlin ihr im Haus begegnet, geht die Verfolgungsjagd los. Er kann sie einfach nicht in Ruhe lassen. Wir hoffen sehr, dass das mit der Zeit besser wird.

30.08.2013

Nachdem uns unser Mäxchen verlassen hat, wurde bei unserer jetzt 13-jährigen Puschel SDÜ - Schilddrüsen-Überfunktion festgestellt. Das war wieder ein großer Schrecken für uns, aber inzwischen ist sie medikamentös sehr gut eingestellt und die Werte sinken langsam auf den Normbereich zu. Anfangs lag der T4-Wert bei 13 (Norm ist 4). Nach 6 Wochen wurde bei der Kontrolle  ein Wert von 7 ermittelt - wir sind also auf dem besten Weg. Ende September/Anfang Oktober ist die nächste Kontrolle fällig und wir hoffen sehr, dass wir dem Normwert dann ein ganzes Stück näher gekommen sind. Puschel bekommt täglich 7,5 mg Methizol und verträgt diese Dosis ziemlich gut. Wegen zu hoher Leberwerte bekommt sie zusätzlich 2 Hepeel N und 2 Plantahepar (Mariendistel). Die hohen Leberwerte sind entstanden, weil Katzen mit SDÜ sehr schnell an Gewicht verlieren, das schädigt die Leber. Ein Grund, weshalb Katzen auch niemals hungern sollten. Es ist inzwischen nicht mehr ganz so einfach, Puschel ihre tägliche Tabletten-Ration zu verabreichen - immerhin sind es 5 1/2 Tabletten. Wir müssen uns immer neue Strategien ausdenken, damit sie die Medikamente nimmt. Die Schilddrüsentabletten "Methizol" muss sie nun ihr Leben lang einnehmen, nur so ist diese Krankheit behandelbar. Es gibt noch die Möglichkeit einer OP, aber da Puschel bereits 13 Jahre alt ist, wollten wir ihr einen Klinikaufenthalt ersparen. Bei jüngeren Katzen ist das sicher eine gute Option - bei älteren leider auch nicht ganz ungefährlich, wie auf dieser Seite bestens beschrieben wird: Schilddrüsenüberfunktion bei Katzen 

28.08.2013

Am 21. Mai diesen Jahres mussten wir unseren Max gehen lassen. Einige Wochen vorher wurde bei ihm CNI - chronische Niereninsuffizienz - diagnostiziert. Er befand sich zum Zeitpunkt der Feststellung bereits in Phase 3 der Krankheit, die Werte waren ziemlich hoch. Nachdem jedoch weder Infusionen, tägliche Spritzen und eine Nierendiät nicht anschlugen und er mehr und mehr das Futter verweigerte, zuletzt das Fressen ganz einstellte, haben wir uns entschlossen, ihn erlösen zu lassen. Max wurde 15 Jahre alt, aber die letzten Tage war ersichtlich, dass er sich nur noch quälte.

Am 01. Mai hat er uns noch eine riesigen Schrecken versetzt, nachdem er morgens plötzlich aus unserem (unser Meinung nach) katzenausbruchssicher eingezäunten Garten verschwunden war. Wir haben 3 Tage lang nach ihm gesucht, in der gesamten Nachbarschaft Suchplakate verteilt, das Tierheim und den Tierschutz alamiert, ohne Erfolg. Dann stand er nach 3 Tagen abends plötzlich auf der anderen Seite des Zaunes - oh man, waren wir froh, dass er wieder zurück gekommen ist. Wir vermuten, dass er in einem Keller oder Schuppen eingeschlossen war und die Leute durch unsere Plakate darauf aufmerksam wurden. Es haben sicher auch nicht alle gleich nachgeschaut, ob bei ihnen eine Katze eingesperrt ist. Naja, Max war also wieder da. 3 Tage lang ohne seine dringend benötigten Medikamente, wahrscheinlich auch ohne Futter und Wasser haben ihm da wohl den Rest gegeben, denn anschliessend verschlechterte sich ein Zustand täglich. Wir vermissen ihn noch immer sehr und denken täglich an ihn. Er war ein ganz lieber Schmuser und ließ sich mit Hingabe auf den Arm nehmen, um sich dort einzukuscheln. Er schlief mit Vorliebe im Bett, immer dicht an seine Menschen gekuschelt. Auch wenn er sich mit seinen kätzischen Mitbewohnern nicht so gut verstand, an uns Menschen hing er mit all seiner Liebe und zeigte es uns jeden Tag. Lieber Max, du warst insgesamt 6 Jahre bei uns und hast uns deine ganze Zuneigung gezeigt, was für ein Geschenk. Ich hoffe sehr, dass auch du gespürt hast, dass wir dich lieben und dass du dich bei uns wohlgefühlt  "zuhause" gefühlt hast. Seit du nicht mehr bei uns bist, ist es stiller geworden.

 

21.02.2013

Man merkt, dass der Frühling vor der Tür steht, auch wenn momentan die Temperaturen wieder mal unter die Nullgrenze sinken. Unsere Miezen verlieren ihren Winterpelz. Decken, Höhlen und Liegeplätze - überall findet man Katzenhaare. Streichen sie einem um die Beine, hinterlassen sie dicke Fellbüschel. Sie sind seit einigen Tagen auch deutlich aktiver und verbringen täglich etwas mehr Zeit draußen im Garten. Man hört sie förmlich schnurren: "Winter ade!"

 

14.02.2013

So langsam entwickeln sich unsere Miezen zu Schlafkatzen. Sie verschlafen mindestens 20 Stunden am Tag und raffen sich nur zu den Mahlzeiten wirklich auf. Zwischendurch mache sie sich die Liegeplätze streitig, aber ansonsten it alles friedlich. Ich denke, sie sind heilfroh, wenn es wieder etwas wärmer wird und sie wieder im Garten rumtoben können. Bei den eisigen Temperaturen in letzter Zeit hielten sie es draußen nie sehr lange aus. Die einzige Ausnahme ist Merlin, der durch seinen dicken Winterpelz ja auch optimal geschützt ist.

 

28.01.2013

Heute wurden unsere Katzen geimpft. Unsere Tierärztin kam gegen Mittag und nach einer Stunde war bereits alles erledigt. Puschel, Merlin, Arthus und Max sind topfit. Bei Tommi steht allerdings dringend eine Zahnbehandlung an. Da Tommi jedoch durch seine Herzprobleme nicht so einfach in Narkose gelegt werden kann, lassen wir in den nächsten Tagen erst einmal ein großes Blutbild erstellen. Er wird in diesem Jahr 9 Jahre alt und ein geriatrisches Profil sollte in dem Alter sowieso jährlich gemacht werden. Die anderen Katzen werden dann im Laufe des Frühjahres auch alle untersucht. Im April wird unser Max 15 und Arthus 6 Jahre alt. Merlin wird im Mai 9 und Puschel im Juni 13. Unsere Gwennie, die in diesem Jahr ca. 7 Jahre alt wird, wurde nicht geimpft, da es für die scheue kleine Katzendame mit viel Stress verbunden wäre. Im August 2012 haben wir sie in Narkose gründlich untersuchen lassen: Röntgenbild, Blutbild, Zahnsteinentfernung - alles bestens. Sie wird nur alle 3 Jahre geimpft, da die heutigen Impfstoffe meistens auch länger als ein Jahr vorhalten und sie auch nur im Haus lebt.

03.01.2013

Zu Weihnachten haben unsere Fellnasen ein neues Spielzeug bekommen, dass mal wieder völlig uninteressant für sie war. Die Kartonverpackung fand mehr Anklang, als dieses Teil (nur Merlin ließ sich kurzfristig herab, es sich anzusehen):

Zum Glück ist auch der Jahreswechsel jetzt vorüber, denn unter dem lauten Getöse der Silvesterknallerei haben sie schon sehr gelitten. Puschel und Max haben sich fast 2 Tage lang nur unter dem Bett oder der Küchenbank versteckt. Jetzt trauen sie sich zum Glück wieder hervor.

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